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Manfred Todtenhausen

Berlin

Aktuelles aus Berlin 9/2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

in dieser Sitzungswoche hat mich der Fachkräftemangel im Mittelstand und insbesondere im Handwerk wieder intensiv beschäftigt.

Aus Berliner Sicht waren es zum Beispiel die Anhörungen beim Bundeswirtschaftsministerium und am Freitag die Beratungen über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und die Förderung der Beschäftigung bereits hier lebender Ausländer im Bundestagsplenu,.

Hier vor Ort im Bergischen erleben sowohl die Menschen, als auch die Stadtverwaltungen den Fachkräftemangel tagtäglich. Dass die Stadt Wuppertal momentan immer wieder Baumaßnahmen nicht durchführen kann, weil die Angebote der Bauunternehmen viel höher liegen als erhofft, macht diesen Engpass noch einmal erschreckend deutlich.

Bei den Debatten in Berlin würde ich mir wünschen, dass ein paar mehr Menschen mit Praxiserfahrung im Bau und Handwerk eingebunden werden. Dann wären die Lösungen auch zielgerichteter.

Herzliche Grüße und noch einen sonnigen Pfingstmontag
Ihr
Manfred Todtenhausen
(07.06.2019)

Anhörung zur Meisterpflicht

Am Dienstag und Mittwoch habe ich an der Anhörung des Bundeswirtschaftsministeriums zur Wiedereinführung der Meisterpflicht teilgenommen. Alle daran interessierten Gewerke konnten ihre Argumente vortragen; Gewerkschaften und Gegner haben ebenso Gehör gefunden.

Der entsprechende Gesetzentwurf soll im Herbst eingebracht werden. Noch ist offen, welche Gewerke dabei sein werden. Als Freie Demokraten haben wir zugesagt, diese Diskussion konstruktiv zu begleiten. 

Mir ist besonders wichtig, dass die Ausbildungsleistung des Handwerks honoriert und gefördert wird!

Anhörung Meisterpflicht

Fachkräftezuwanderung steuern

"Ich teile nicht die Befürchtung, dass das Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu mehr (Fachkräfte)-Einwanderung führt." so hat Horst Seehofer heute sein Fachkräfteinwanderungsgesetz vorgestellt. Als Freie Demokraten haben wir uns für ein deutlich offensiveres Gesetz mit einer Fachkräfteeinwanderung nach kanadischem Vorbild eingesetzt.

Fachkräfteeinwanderung

Mobilität von Auszubildenden in Europa

Ein Schwerpunktthema der FDP-Europawahlkampagne war die europäische Mobilität von Auszubildenden.

In der Arbeitsgruppe Handwerk unserer Fraktion haben wir uns heute früh mit Dr. Christian Sperle vom Zentralverband des Deutschen Handwerks über die europäischen Berufsbildungsprogramme ausgetauscht. In der Vergangenheit haben die leider nur wenig Erfolg gezeigt. So sind zum Beispiel 2010/2011 viele der nach Deutschland gekommenen spanischen Jugendlichen trotz hoher Jugendarbeitslosigkeit wieder schnell nach Hause zurück gekehrt.

Glücklicherweise hat man aus diesen Fehlern gelernt. Dieser Lerneffekt hat bei der Integration in den Arbeitsmarkt von hier lebenden Flüchtlingen bereits erste Wirkung gezeigt. Jetzt wollen wir uns dafür einsetzen, diese Programme für Azubis in der EU wieder aufleben zu lassen.

AG Handwerk bei der Arbeit

Zeit für die Partei vor Ort

In der vorigen Woche hatte ich auch wieder einmal Zeit, die Partei vor Ort zu besuchen. Bezirksvorstand, Kreisvorstand, Ratsfraktion, Ortsverbände im Wuppertaler Westen und Osten.

OV Ost

Freiwillige Feuerwehr Uellendahl wird 125 Jahre

Den 125. Geburtstag "meiner" Freiwilligen Feuerwehr konnte ich vorletztes Wochenende mit feiern. Sowohl als Mitglied des Fördervereins, als auch als Bundestagsabgeordneter weiß ich den großen, ehrenamtlichen Einsatz zu schätzen. Daher freue ich mich auch, im Juli Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr in Berlin begrüßen zu können.

Löschzug Uellendahl

Internationales Parlaments-Stipendium

Piotr Micula aus Warschau, der als IPS-Praktikant in meinem Büro mitarbeitet, war in der vergangenen Woche in Wuppertal für einen Wahlkreis-Besuch. Neben Terminen mit mir, hat er von Jörn Suika, dem Leiter meines Wahlkreisbüros, Wuppertal und Umland gezeigt bekommen.

Am Donnerstag gab es dann eine Feier des Bundestages für alle aktuellen und interessierte ehemalige IPS-Praktikanten statt. Ich habe mich sehr gefreut, dass uns Laura Okdaldere aus Riga, die im letzten Jahr bei uns im Büro ihr Praktikum absolviert hat, besucht hat. So kurz nach der Europawahl war es spannend zu hören, was sich junge Menschen aus den östlichen Mitgliedsstaaten vom neuen EU-Parlament erhoffen.

IPS-Austausch

Besuch im W-tec

In der kommenden Sitzungswoche wird sich die FDP-Fraktion im Bundestag schwerpunktmäßig mit dem Thema "Existenzgründung" beschäftigen. Passend dazu habe ich in der vergangenen Woche das Technologiezentrum Wuppertal (W-tec) besucht. 

In einem Gespräch mit Geschäftsführer Dr. Martin Hebbler und Gründungsberaterin Lisa Schlichting über die Arbeit des Technologiezentrum Wuppertal W-tec GmbH informieren.

Auch wenn Gründerinnen und Gründer möglichst schnell ihre Ideen umsetzen wollen, ist eine gute Vorbereitung und Planung wesentlich für den Erfolg. Dabei hilft unter anderem das W-tec. Wie sähe die Gründerkultur in Wuppertal wohl ohne das W-Tec aus?

Neugierig gemacht haben sie mich auf Veranstaltungen wie den Gründerstammtisch von "bizeps". Ich hoffe, er passt in meinen Terminkalender ...

W-tec Wuppertal

Parlaments-Radtour in Berlin

Als Mitglied der "AG Fahrrad" des Deutschen Bundestages, habe ich natürlich auch an der jährlichen Parlaments-Radtour teilgenommen. Da ich in Berlin täglich mit dem Fahrrad unterwegs bin, kenne ich viele der kleinen und großen Probleme auch aus der eigenen Erfahrung. Aber einmal einen gemeinsamen Blick auf die verschiedenen Hindernisse zu werfen, hilft auch für zukünftige Entscheidungen.

Radtour in Berlin

Bergische Schülerinnen und Schüler in Berlin

Mittwoch und Donnerstag hatte ich Besuch aus der Heimat. Je eine Schulklasse der Bernhard-Letterhaus-Schule aus Wuppertal und der Sekundarschule Solingen-Central informierten sich über die Arbeit des Bundestages und der Abgeordneten. 

Schulklassen

„10 Thesen zur Stärkung von Mittelstand und Handwerk“

Bürokratie und Überregulierung belasten die deutschen Unternehmen und bremsen die Wirtschaft. Darunter leiden insbesondere die 3,6 Millionen Unternehmen des Mittelstands und Handwerks, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden. Für die FDP Fraktion Bundestag steht deshalb fest: Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Einen konkreten Vorschlag für Entlastungsmöglichkeiten hat das Institut der deutschen Wirtschaft, im Auftrag der Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, im Rahmen einer Kurzstudie unter dem Titel „10 Thesen zur Stärkung von Mittelstand und Handwerk“ erarbeitet. Diese möchten wir Ihnen bei einem Symposium gerne exklusiv vorstellen und mit Ihnen diskutieren.

Dazu lädt die FDP-Bundestagsfraktion herzlich ein für:

Mittwoch, 19. Juni 2019
18.30 - 20.00 Uhr
"Handwerkskammer Düsseldorf"

Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf

Ablauf:
* Begrüßung durch Manfred Todtenhausen MdB, Vorsitzender der AG Handwerk der FDP Fraktion Bundestag 
* Grußwort von NRW-Handwerkspräsident Andreas Ehlert
* Vorstellung der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft und der Publikation durch Dr. Philipp Schade, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
* Diskussion mit Manfred Todtenhausen MdB, Gerald Ullrich MdB (Mitglied im EU-Ausschuss), Rolf Meurer (Vorsitzender der Kreishandwerkerschaften in NRW), Dr. Philipp Schade 
Moderation: Michael Block, Chefredakteur Handwerksblatt 
* Schlusswort: Ralph Bombis MdL, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW

Eine kurze Anmeldung unter manfred.todtenhausen.wk@bundestag.de würde uns die Planung erleichtern!